Wasserhärte messen

Wie recherchiere ich die richtige Wasserhärte vor Ort?

Grundlegend ist ein Messen der Wasserhärte vor Ort mit einer Wasserhärtemesslösung der beste und auch sicherste Weg. Es gibt noch Teststreifen, diese sind jedoch ungenauer als die Titrierlösung (Tröpfchentest). Das Wasser wird meistens mit der alten Einheit °dH gemessen. International wird meist in mmol/l gemessen. Will man jedoch nicht solange warten, bis die Wasserhärte Messlösung zugesandt wird, so kann man auch bei dem Wasserversorger eine Trinkwasseranalyse anfordern.

 

Wasserhärte mit Titrierlösung messen

Die Wasserhärte wird durch die Härtebildner wie Calcium und Magnesium bestimmt. Es kann durch die im Wasser gelösten Salze zu Verkrustungen in Leitungen,Haushaltsgeräten oder Schäden in Heizelementen mit sich bringen. Das verringert die Lebensdauer der Leitungen,Geräte und Armaturen die mit Wasser betrieben werden. Hier sollte also die Wasserhärte mit einem Tritierlösung gemessen werden.

Gesamthärte Messbesteck Doppelpackung
  • Messbesteck zur Messung der Wasserhärte in Grad deutscher Härte (°dH).
  • Das Messbesteck reicht für ca. 600 °dH, d.h. bei einer Gesamthärte von 20 °dH können etwa 30...
  • Die Genauigkeit der Wasserhärte Messung liegt bei 1°dH bei 5ml Probevolumen und bei 0,5°dH bei 10 ml.
  • Ideal zur schnellen Bestimmung der Wasserhärte von Trink-, Brunnen- und Poolwasser oder sonstigen...
  • Mindesthaltbarkeit: 2 Jahre bei Lagerung 10°C-25°C

Die Messung der Wasserhärte ist relativ simpel, und ist in 5 Minuten erledigt. Zuerst lässt man das Wasser am Probeentnahmehahn etwas  laufen, um noch das stehende Wasser aus der Rohrleitung zu spülen. Danach füllt man 5 ml in das Teströhrchen ein. Danach gibt man solange grüne Tropfen der Messlösung in das Röhrchen (Nach jedem Tropfen, dass Messröhrchen schwenken), bis die Farbe von rot nach grün wechselt, die Anzahl der Tropfen ergibt den °dH (Grad deutsche Härte). Die Genauigkeit der Wasserhärte Messung liegt bei 1° dH (Deutsche Härte).

Woher kommt das harte Wasser?

Die Wasserwerke beziehen das Rohwasser aus der Natur. Das sind hauptsächlich Flüsse, Seen, Stauseen und  Brunnen. Naturgemäß ist das Wasser mal mehr oder weniger kalkhaltig, je nach Herkunft. Kalk ist in geringen Mengen harmlos. Wenn der Kalkgehalt zu hoch ist, setzten sich ab einem bestimmten Wert die Rohrleitungen und auch Geräte die mit Wasser betrieben werden nach und nach mit Kalk zu.  Besonders bei der Warmwasserbereitung kann das zu Problemen führen. Ab ca. 60°C wird der Kalk aus dem Wasser ausgefällt und lagert sich an Metallen ab. 

Was ist Kalk oder die Wasserhärte genau?

Viele wissen, dass Kalk verantwortlich für die Wasserhärte ist. Doch nur jeder zweite weiß, dass Kalk aus Calcium und Magnesium besteht und diese beiden Stoffe dann für die Wasserhärte verantwortlich sind. Fast jeder dritte denkt, dass Eisen für die Wasserhärte zuständig ist. Knapp jeder Vierte ist mit der Lösung Blei auf dem Holzweg.